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KI-Förderungen 2026 in Österreich: Welche Zuschüsse können KMU nutzen?

Digitalisierung, Rechnungswesen & Unternehmenserfolg
date icon 22. Oktober 2026

Künstliche Intelligenz kann Abläufe vereinfachen, Kosten reduzieren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten. Was viele Unternehmen nicht wissen: Für Digitalisierungs- und KI-Projekte gibt es in Österreich unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Welche Programme infrage kommen, hängt insbesondere vom Bundesland, der Branche und dem konkreten Vorhaben ab.

 

KI-Lizenz-Bonus in Niederösterreich: bis zu 650 Euro

Die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Niederösterreich unterstützt ihre förderberechtigten Mitglieder beim Einsatz von KI-Software. Für europäische KI-Tools sind bis zu 100 % der förderfähigen Lizenzkosten, maximal 650 Euro, vorgesehen. Bei außereuropäischen Tools beträgt die Förderung bis zu 80 %, maximal 460 Euro.

Die veröffentlichte Toolübersicht nennt unter anderem ChatGPT, Microsoft 365 Copilot, DeepL und Canva. Ob eine bestimmte Lizenz tatsächlich förderfähig ist, richtet sich nach den aktuellen Förderbedingungen. Wichtig: Der KI-Lizenz-Bonus ist keine allgemeine Förderung für sämtliche KMU in Österreich, sondern eine Aktion der UBIT Niederösterreich.

 

Weitere Fördermöglichkeiten für Digitalisierung und KI

Auch außerhalb dieser speziellen Aktion können Zuschüsse möglich sein. In Niederösterreich unterstützt beispielsweise „digi4Wirtschaft – digi Investition: data“ geeignete Projekte rund um Dateninfrastruktur, Datenintegration und datenbasierte Prozesse, bei denen auch KI eingesetzt werden kann. Für förderfähige Vorhaben ist ein Zuschuss von bis zu 20 % beziehungsweise maximal 25.000 Euro vorgesehen.

In Oberösterreich richtet sich das Programm DIGITAL.PLUS 2026 an förderberechtigte kleine und mittlere Unternehmen mit Digitalisierungsprojekten. Es handelt sich dabei nicht um einen pauschalen Zuschuss für jedes KI-Abonnement: Entscheidend sind die Projektinhalte und die jeweiligen Richtlinien.

Je nach Standort und Vorhaben können außerdem Innovations- oder Qualifizierungsförderungen interessant sein. Nicht jede Anschaffung eines KI-Tools ist automatisch förderfähig.

Was sollten Unternehmen vor der Investition beachten?

Wer KI-Software anschaffen oder Prozesse digitalisieren möchte, sollte frühzeitig prüfen, welche Förderung zum Vorhaben passt. Förderprogramme unterscheiden sich etwa hinsichtlich der Antragsberechtigten Unternehmen, der förderfähigen Kosten und des Zeitpunkts der Antragstellung. Auch die steuerliche Behandlung von Softwarekosten und erhaltenen Zuschüssen ist im Einzelfall zu beurteilen.

 

ARTUS berät Sie gerne

Sie möchten KI in Ihrem Unternehmen einsetzen oder planen ein Digitalisierungsprojekt? Wir unterstützen Sie dabei, mögliche Förderprogramme einzuordnen und die steuerlichen Auswirkungen Ihrer Investition zu beurteilen.

Ihre ARTUS-Berater:innen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite (info@artus.at).

Hinweis: Förderungen stehen unter dem Vorbehalt der jeweils geltenden Richtlinien und verfügbaren Budgetmittel. Eine Förderzusage kann aus dieser Information nicht abgeleitet werden.

Paula Timofte Nahaufnahme
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Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema unter info@artus.at

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